Die Insel Rügen

                                                                           

Die schönen Baumalleen sind eine der Besonderheiten, die uns als erstes aufgefallen sind, wenn wir auf dieser Insel von der Hauptstrasse, der B 96, abgefahren sind. Wir wollten nach dem Örtchen Ummanz, auf der Insel mit dem gleichen Namen. Die Insel ist mit der grossen Insel Rügen durch eine kleine Brücke und einem Damm  verbunden.

 

 

 

 

 

Wir fanden unmittelbar an der Brücke zur Insel Immanz  eine kleine Pension mit Gaststätte, wo wir während unseres Aufenthaltes gewohnt haben, denn der Besuch auf der Insel Rügen sollte die Vorbereitung sein für einen Besuch der dänischen Insel Bornholm. Von unserem Zimmer aus hatten wir einen schönen Blick auf den Wasserarm, der die Insel von der Hauptinsel trennt.

 

    

Auf der Insel Ummanz ist ein grosses Vogelschutzgebiet ausgewiesen, besonders für einige Wasservogelarten und den Kranichen. Wir waren im September dort, aber die ersten Kraniche waren schon da, wir haben sie zuerst nur  im Flug gesehen und auch gehört. Ich wollte versuchen einige  Fotos zu machen, aber die Vögel halten einen grossen Abstand zum Menschen ein, nur mit dem Teleobjektiv gelangen einige Bilder. Auf dem Bodden (ein schmaler flacher Meeresarm) zwischen Ummanz und der Insel Hiddensee haben wir viele Schwäne und verschiedene Entenarten gesehen.

Unser wichtigste Ziel waren die Kreidefelsen der Grossen und Kleinen Stubbenkammer an der Ostseite der Insel im Nationalpark. Wir sind von einem Parkplatz aus durch den Wald dorthin gegangen. Eine empfehlenswerte kleine Wanderung. Zum Abschluss konnten wir die Felsen durch die Bäume erspähen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

 

 

 

 

 

Auf den ersten beiden Bildern sieht man den Königsstuhl, dort ist eine Aussichtsplattform auf die Kreidefelsen. Die weiteren Bildern zeigen die Aussicht von dort über die Felsenküste. Wir sind nicht hinunter gestiegen, weil wir ein wenig Angst davor hatten die vielen Stufen am Ende wieder hinauf steigen zu müssen.

           

 

 

       

 

 

 

 

 

 

                                                                Die Wussover Klinken, wo inzwischen ein Stück abgebrochen ist.

   

                  So sieht man die Kreidefelsen vom Wasser aus. Das ist die einzige Möglichkeit, das ganze Panorama zu geniessen.

 

 

 

 

 

Wir sind weiter gefahren, haben öfter an den schönen Häusern mit den Reetdächern angehalten, sind am Strand spazieren gegangen, aber das Wasser war doch schon recht kühl. In Prora haben wir das lange Haus gesehen, das im dritten Reich  mal eine Ferienanlage werden sollte. Für heutige Masstäbe kaum vorstellbar, obwohl es an manchen Stellen um das Mittelmeer auch solchen Bettenburgen gibt. Auch die Feuersteinfelder bei Neu Mukran waren einen Besuch wert. Keiner weiss, wie sie dorthin gekommen sind, aber jetzt sind sie Standort für eine Reihe von seltenen Pflanzen.

                    

Der Uferbereich in Göhren war wieder ganz anders als die Küstenteile die wir bisher gesehen hatten. Der Blick auf den Rügischen Bodden, zeigte uns, die Vögel sammeln sich für den Weiterflug. Wir wollten nicht nach Süden, sondern weiter nach Nordosten, aber auch für uns wurde es Zeit für die Weiterfahrt.

              

                                                    Mit einen letzten Blick auf die Kraniche verabschiedeten wir uns von der Insel Ruegen