Dresden

Eigentlich
waren wir auf der Rückfahrt von einer Reise nach Tschechien, aber meine Frau
meinte, wir sollten bei dieser Gelegenheit uns Dresden ansehen, diese
Stadt wäre immer einen Besuch wert. Sie hatte zu einem früheren Zeitpunkt mit
einer Gruppe mal die Stadt besucht und die hatte ihr sehr gut gefallen. Sie
kannte auch noch das damalige Hotel. Es war allerdings am anderen Ende der
Stadt, aber wir haben es gefunden und sind dann mit der Bahn in die Stadt
gefahren
Wir sind mit der Bahn über die Elbe gefahren, weil wir an der Elbe entlang gehen wollten und uns die Altstadt von der anderen Elbseite ansehen wollten, ein schöner Anfang, den wir nur empfehlen können. Das wir in einem Restaurant am Elbufer das Panorama auf uns wirken lassen haben, möchte ich der Vollständigkeit halber erwähnen. Besonders der Blick zu den Brühlschen Terrassen ist sehenswert.


Wir sind dann über die Augustusbrücke zur anderen Elbseite gegangen, haben von der Brücke die Hofkirche bewundert, aber auch den alten Elbdampfer der zurück kam von einer Fahrt elbaufwärts. Er legte an den Brühlschen Terrassen an, das war auch unser nächstes Ziel.
Vor den Terrassen hatten wir einen schönen Blick hinüber zum anderen Ufer zum japanischen Palais, von dort waren wir gekommen. Aber auch einen Blick zur Innenstadt, dort wollten wir hin, die überall vorhandenen Stadtpläne zeigten uns den Weg, aber an dem grossen Rosenbusch machten wir dann wieder eine kurze Pause. Unser nächstes Ziel sollte die Frauenkirche sein
Das ist sie, nicht nur eine grosse Kirche, sondern ein Beispiel dafür, was Menschen vollbringen können, wenn alle ein gemeinsames Ziel haben.
Von der Frauenkirche aus sind wir am Schloss vorbei gegangen, haben den grossen Fries und die Figuren am Dach bewundert. Anschliessend sind wir unter dem Durchgang zum Platz vor der Semperoper gekommen.
Vom Platz aus hatten wir einen schönen Blick zur Hofkirche und als wir ihn überquert hatten standen wir vor der berühmten Semperoper, wo uns besonders die Mosaiken im Portal sehr gut gefallen haben. Nachdem uns alles angesehen hatten, sind wir weiter gegangen, vorbei am "Grand Hotel Taschenbergpalais", aber das war nicht unsere Preisklasse. Ich denke, wer hier nach dem Zimmerpreis fragt, ist im falschen Hotel. Wir hatten ein anderes Ziel.
Wir wollten in den "Zwinger" und was das ist, beschreibt der Stadtführer am besten:
Dresdens schönstes barockes Bauwerk befindet sich im Zentrum der Altstadt. Es zählt zu den bedeutendsten Bauten des Spätbarock in Europa.
Das
Kronentor mit der vergoldeten Haube ist zu einem der Dresdner Wahrzeichen
geworden. Die Bezeichnung »Zwinger« rührt von der ursprünglichen Lage zwischen
äußerer und innerer Festungsmauer her. Die Anlage präsentiert sich heute mit
ihrem weiten Innenhof, den verschiedenen Pavillons, den
Bogengalerien und dem Galeriebau als harmonische Einheit.
Tatsächlich ist die Entstehungsgeschichte des Zwingers von mehreren Bauabschnitten geprägt. Von 1710 und 1728 beauftragte Kurfürst Friedrich August I. (August der Starke) die ersten Bauten. Insbesondere Baumeister Daniel Pöppelmann und Bildhauer Balthasar Permoser prägten einen einzigartigen barocken Festraum mit enger Verbindung von Architektur und Plastik. Die zunächst offene Südseite wurde 1855 mit einem Museumsbau im Stil der italienischen Renaissance, entworfen von Gottfried Semper, geschlossen.
Nach starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg und raschem Wiederaufbau beherbergt der Zwinger heute kostbare Sammlungen, so die weltberühmte Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer, die Porzellansammlung, das Tierkundemuseum und den Mathematisch-Physikalischen Salon.
Mit
anmutigen Wasserspielen und seiner traumhaften Kulisse lädt der Zwingerhof zum
Verweilen ein. Im Sommer wird er zur Bühne für Open-Air-Veranstaltungen
Es
gibt ein englisches Sprichwort: "Good times are short times" so war es auch bei
unserem Besuch in Dresden. Unsere vielen Erlebnisse mussten wir unbedingt
unserer Tochter mitteilen die zur gleichen Zeit in Kroatien Urlaub machte. In
barocker Umgebung drahtlos über Ländergrenzen telefonieren, das war ein starker
Kontrast zwischen
"Damals" und "Heute"
Viel zu schnell wurde es Abend und mit einem letzten Blick auf die Türme der Altstadt sind wir zurück gefahren zu unserem Hotel .