Kopenhagen, oder auf dänisch København
Zu dieser Stadt habe ich eine besondere Beziehung, denn bedingt durch Ereignisse im letzten Weltkrieg, habe ich dort sieben Jahre während meiner Jugendzeit gelebt. Ich bin auch dort zur Schule gegangen und eine der Fremdsprachen in der Schule war Deutsch. Die Fotos auf dieser Seite habe ich bei einem Besuch mit einer Gruppe von Aquarianern gemacht. Auf dem Kupferstich, den ich bei einem viel früheren Besuch erstanden habe, kann man erkennen, bereits im 19ten Jahrhundert war die Hauptstadt Dänemarks eine große Stadt




Beginnen
wir den Rundgang durch die Innenstadt am Rathausplatz, dem allgemeinen
Treffpunkt der Kopenhagener. Wie es sich in Dänemark gehört, ist an der
Stirnseite das "Danebrog" die Nationalfahne gehisst. Darunter das Stadtwappen
Kopenhagens mit den drei Türmen. Das Bischoff Absalon als der Stadtgründer gilt,
wird mit seiner Statue an der Rathausfront angezeigt. Die Statue mit den beiden
Lurbläsern steht in der Mitte der Strasse zum Hafen.
Das Abends der Rathausplatz ganz anders aussieht, sollen diese Bilder zeigen, Rund um den Platz gibt es viele Leuchtreklamen.
Vom Rathausplatz gehen wir Richtung Langelinie, dann kommen wir am Gefion Springbrunnen vorbei, der die Sage darstellt, wie die Insel Seeland entstanden ist. Die Göttin Gefion hat dem Gott Odin geholfen, als Dank dafür sollte sie so viel Land bekommen wie sie an einem Tage umpflügen konnte. Da hat sie ihre vier Söhne in Ochsen verwandelt und aus Schweden an einem Tage die Insel herausgepflügt. Anschliessend hat sie die Insel ins Meer gezogen. Einer der grossen Seen in Südschweden hat ähnliche Umrisse wie die Insel, also muss die Sage stimmen.
Weiter geht es in Richtung Langelinie, wo eine der bekanntesten
Sehenswürdigkeiten ist. Nein, nicht die königliche Yacht,
sondern "Die Kleine Meerjungfrau" gestaltet nach dem Märchen
von Hans Christian Andersen.


Von
Langelinie ist es nicht sehr weit nach Amalienborg, dem Schlossplatz mit den
Palais, wo die dänische Königsfamilie lebt, wenn sie in Kopenhagen ist. Bewacht
werden die Schlösser von der königlichen Leibgarde und den Wachtwechsel sollte
man sich ansehen. Die Garde marschiert beim Wachwechsel von Schloss Rosenborg
durch die Stadt nach Amalienborg. Wir gehen etwa den Weg aber in
umgekehrter Richtung.
Darum kommen wir zuerst an Nyhavn entlang, wo es viele Lokale und andere Geschäfte gibt, an denen Seeleute und inzwischen auch viele Touristen ihre Freude haben. Etwas trinken kann man bei gutem Wetter an der Strasse und das dänische Bier ist nicht ohne Grund weltberühmt. Dazu kommen noch die Läden wo "Smørrebrød" verkauft wird. Das Wort ist eigentlich nicht übersetzbar, denn "Butterbrot" ist zwar die Übersetzung, beschreibt aber nur die Grundlage, nicht das Ergebnis.
An
Schloss Rosenborg vorbei kommen wir nach Nørreport, wo es das Denkmal des
dänischen Fahrrads gibt. Wir sind dort in die Strassenbahn gestiegen und zum
Stadtteil Bisbebjerg gefahren, wir wollten die Grundtvigskirche besuchen, denn
dort ist meine Schwester getauft worden und meine Eltern haben auf dem Friedhof
ihre letzte Ruhestätte
Die Grundtvigskirche ist aussen einer dänischen Dorfkirche mit dem Stufenturm nachempfunden. Sie ist ganz aus gelben Klinkersteinen gebaut und im Inneren gleicht sie einer gotischen Kathedrale. Ein sehr schöner Bau mit einer hervorragenden Akustik. Wenn man in Kopenhagen ist, sollte man sich die Zeit nehmen und sie besichtigen, es lohnt sich.
Auf dem Weg zurück zum Hotel sind wir durch die Innenstadt gebummelt und sind den runden Turm "Rundetårn" hinaufgegangen. Von dort hat man bei gutem Wetter einen sehr schönen Blick über die Innenstadt mit allen Häusern und Türmen. Entlang der Einkaufsstrase"Strøget" sind wir wieder zum Rathausplatz gekommen und von dort zum Hotel. Wir wollten etwas ruhen und umziehen, denn am Abend wollten wir ins Tivoli.
Mit diesen Bildern aus dem abendlichen Tivoli möchte ich die Seite beenden. Wir hoffen bald mal wieder Kopenhagen besuchen zu können, Es ist eine liebenswerte Stadt in einem liebenswerten Land.