Meine Schwester wohnt mit ihren Kindern in der Nähe der Mosel, da bietet es sich an, bei einem Besuch auch mal einige Fotos zu machen. Wenn wir Besuch aus Übersee hatten, sei es aus Brasilien oder Australien, haben wir auch immer versucht denen etwas von dieser Gegend zu zeigen, weil wir sie schön finden.
Ein Stück vom Fluss entfernt im Wald liegt die Burg Eltz, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen. Seit dem Jahre 1157 ist sie die Stammburg des Grafen von Eltz. Das Innere der Burg kann besichtigt werden und ist einen Besuch wert.
Bernkastel-Kues
wird das Schmuckkästchen an der Mosel genannt, aber ich finde einige andere
kleine Städte genau so schön. Etwas besonderes sind die vielen gute erhaltenen
Fachwerkhäuser um den Marktplatz. Der Spitzenwein ist der "Bernkasteler Doktor".
Was kaum bekannt ist, die Weinstöcke mit den Trauben für diesen Wein wuchsen
ursprünglich auf einem Feld unterhalb des alten Friedhofes. Der Eingang zu
diesem Keller ist besonders schön gestaltet. Noch was, im Herbst ist immer ein
Fest mit einem grossen Feuerwerk
Wir
holen unseren Moselwein in Klüsserath bei einer Winzerfamilie, die wir schon
viele Jahre kennen. Die haben im Keller noch Holzfässer, die sogenannten
"Fuder". Wein holen, bedeutet aber auch eine Probe von dem neuen Wein, das kann
dann lustig werden. Der Fahrer bekommt dann Traubensaft, damit alles seine
Ordnung hat.

Trier,
die älteste Stadt Deutschlands das ist für viele die Stadt der Porta Nigra und
der Kaiserthermen. Die Stadt hat aber noch vieles anderes Schönes, das man sich
ansehen sollte. Eine Auswahl zeige ich, wie immer, nicht vollständig und
persönlich geprägt
Wenn man von der Porta Nigra aus in die Innenstadt geht, kommt man an vielen schönen Gebäuden vorbei, die aus aus verschiedenen Zeitaltern stammen. Am Ende des Weges kommt man auf den Marktplatz. Das prägende Element in der Mitte des Platzes ist der Marktbrunnen der dem heiligen Petrus gewidmet ist. Ein Tipp, in der Gaststätte "Zum Domstein" kann man sehr gut essen, das haben wir schon öfter ausprobiert. Gesättigt kann man dann das kurze Stück zum kurfürstlichen Palais gehen mit den davor liegenden grossen Gartenanlagen. Das Palais wurde im 17. Jahrhundert erbaut und etwa 100 Jahre später ergänzt. Der hintere Teil des Gartens ist im Sommer der Treffpunkt der Jugend
Zwei
der wichtigsten Gebäude sind der katholische Dom zu Trier
und die evangelische Basilika. Beide wurden auf Fundamenten aus der Römerzeit
erbaut und stammen in ihrer Grundlage aus dem vierten Jahrhundert. Während die
Basilika durch die Einfachheit und den klaren Formen beeindruckt, sind es im Dom
die gotische Bauweise, die Altäre, die Apsis und die Schatzkammer, die den
Betrachter in ihren Bann ziehen.

Ein Stück hinter der Stadt Trier mündet die Saar in die Mosel. Auch an diesem
Fluss gibt es einiges zu sehen, sowohl die Natur mit der grossen Saarschleife,
als auch in Mettlach die Firma "Villeroy & Boch". Sie hat dort ein Museum, aber
davon habe ich bisher keine Bilder.
Etwas abseits, fast an der Grenze zu Luxemburg, findet man in Perl - Nennig den schönsten und grössten römischen Mosaikfussboden nördlich der Alpen. Er wurde bei Ausgrabungen Mitte des 19. Jahrhundert entdeckt und ist jetzt in einem eigenen Haus zu besichtigen, in dem aber auch viele andere Gegenstände aus der Römerzeit zu sehen sind. Wir hatten Probleme diesen Ort zu finden, den wir haben keine Hinweisschilder gesehen. Um das Haus mit dem Mosaik herum sind die Grundmauern einer römischen Prachtvilla zu sehen. Auch damals schon wussten die Leute mit dem entsprechenden Einkommen, wie man gut leben kann.
Wenn ich wieder zur richtigen Jahreszeit in der Gegend bin, werde ich bestimmt einige Fotos machen und die Seite ändern, aber bis dahin hoffe ich einige Informationen weitergegeben zu haben und wünsche viel Vergnügen beim Ansehen.