Ein kurzer Besuch in Nürnberg.

Bei einem Treffen von Aquarianern in Bayern haben wir eine
Tagesreise nach Nürnberg gemacht. Es gab während der Stadtführung und danach
genügend Zeit um einige Fotos in der Stadt zu machen, von der gesagt wird, sie
sei die deutscheste aller Städte.
Begonnen haben wir den geführten Stadtrundgang am Albrecht -Dürer -Haus, wo der Künstler fast 20 Jahre gelebt hat. Seine Bilder kennt man auf der ganzen Welt, besonders die beiden hier gezeigten "Der Feldhase" und die "Betenden Hände."
Wir sind weiter den Burgberg hinaufgestiegen, wo seit dem Baubeginn im Jahre 1040 die weitläufige Kaiserburg steht. Hier weht die Geschichte durch die verschiedenen Baustile. Ich habe bei solchen Besichtigungen immer eine große Ehrfurcht und Respekt für die Baumeister und Handwerker, die solche Bauwerke errichteten mit den technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit.
Oben angekommen, hat man einen weiten Rundblick über die Stadt
Was man zu Beginn des Rundganges bergauf gehen musste zum Burgberg, geht man am Ende wieder bergab in Richtung der Altstadt wobei...
...es dabei auch lustiges zu sehen gibt

Auf dem Wege nach unten kommt man zum Pilatushaus »Haus zum geharnischten Mann« . Das im Jahre 1489 entstandene Fachwerkhaus gehörte dem Plattner (Harnischmacher) Hans Grünewald. Die Eckfigur weist auf das Harnischmachergewerbe des ehemaligen Besitzers hin. Die Hausfigur zeigt den heiligen St. Georg im Harnisch und war einst das Zeichen des Harnischmachers Grünewald, der hier wohl seine Werkstatt hatte.
Ob das wohl einer meiner Vorfahren war ?
Auf dem linken Bild ist der Sebalder Pfarrhof zu sehen. Rund
um die Uhr war früher in der „Wöchnerstube“ im wöchentlichen Wechsel immer
jemand bereit, Sterbenden die Letzte Ölung zu spenden. Die ostwärts gewandte
Apsis der Hauskapelle ist das weltbekannte Chörlein.

Gegenuber vom Rathaus, auf dem Rathausmarkt steht der Gänsemännchenbrunnen. Zu sehen ist ein Bauer der zwei Gänse zum Markt trägt.
Auf dem rechten Bild ist das Haus Hauptmarkt 25, dort ist heute die IHK für Mittelfranken. Der umlaufende Fries stellt einen Kaufmannszug im Mittelalter dar.
Wir sind hinter der Frauenkirche gegangen und sind am Hauptmarkt angekommen. Dort ist der Schöne Brunnen mit 40 Steinfiguren auf vier Ebenen, gebaut Ende des 13 Jahrhundert. Mir hat das besonders das Gitter um den Brunnen gefallen. Ein Meisterwerk der Schmiedekunst, mit einem besonderen goldenen Ring, wo jetzt keiner mehr das Wissen hat, wie der dort hineingeschmiedet wurde. An einem Ende des Platzes ist das Rathaus mit dem grossen Stadtwappen, .das 1243 erstmals erwähnt wurde. Das prägende am Platz ist aber die Frauenkirche, wo zur Adventszeit das Nürnberger Chistkind vom Balkon aus den Weihnachtsmarkt eröffnet.
Ein
ige
Bilder der Frauenkirche, auf der Türe des Nebeneinganges si
nd
schöne Beschläg
e
und im Inneren haben
mir besonders die Maria im Strahlenkranz über dem Hauptalter und die farbigen
Fenster gefallen. Während unserer Anwesenheit übte dort ein Chor einige
Kirchenlieder So konnten wir auch die schöne Akustik kennen lernen. Wir
bummelten weiter .....
...über die Musumsbrücke der Pegnitz in Richtung der St. Lorenzkirche, wo wir an einem der neuen Häuser auch eine Schutzheilige entdeckten. So langsam bekamen wir Hunger und der sollte natürlich mit Nürnberger Bratwürste und Kraut gestillt werden, also sind wir umgekehrt und an der Pegnitz entlang zurückgegangen. Dort haben wir das heilig Geist Spital gesehen und sind ungeschoren am Schuldturm vorbei gekommen.
Den Weg zurück an der Rückseite der Frauenkirche vorbei, haben wir auch fehlerfrei gefunden und konnten uns dann beim Bratwurst Röslein das Mittagessenschmecken lassen, dazu noch ein Bier, was will man mehr, es war nur ein kurzer Besuch, aber wir hatten viel gesehen.