Von Travemünde bis Wismar, ein Stück entlang der Ostsee



Eine Tante von uns wohnt in Lübeck. Bei einem kurzen Besuch
haben wir einen Ausflug nach Travemünde gemacht und sind an der Promenade
entlang spaziert. Das Hotel "Maritim" und seine Umgebung ist doch sehr prägend für
diesen Bereich. Vorne am Wasser war ein Kinderspielplatz mit mit einem
Schiff, da möchte man auch selbst noch einmal mitspielen dürfen. Im Wasser war
nur eine junge Dame, aber auch die hat anschließend gefroren.
Wenn man genug herumspaziert ist, setzt man sich auf einer Bank und schaut zu, wenn die Fähren in den Hafen herein - und heraus fahren. Auch den letzten Großsegler, die "Pamir" kann man besuchen, aber das haben wir nicht gemacht
Wir sind lieber am Wasser geblieben, haben den Tauchern beim Üben zugesehen und immer wieder ins klare Wasser geschaut, wo von Zeit zu Zeit kleine Fische herumschwammen.

An einem anderen Tag sind wir nach Wismar, der alten Hansestadt gefahren,
bevorzugt auf Nebenstrassen. Unterwegs haben wir die schöne Landschaft gesehen,
es war eine schöne Fahrt.
Wir haben das Auto am Hafen geparkt und sind durch das Wassertor in die Stadt gegangen zum Marktplatz, um den sich die schönen Bürgerhäuser mit den gotischen Giebeln gruppieren. Ein Teil der Altstadt ist eine Fußgängerzone, da kann man schön bummeln. An dem Weg zum Marktplatz findet man noch Häuser mit Inschriften die auf den früheren Nutzen hinweisen, denn Wismar war mal eine wichtige Hafenstadt und Mitglied der Hanse.
Die Kirchen im Baustil der Backstein Gotik prägen das Bild der Stadt. Es sind die Georgenkirche mit dem sehr hohen Längsschiff und die Nikolaikirche. Die Georgenkirche wird gegenwärtig restauriert, aber man kann grosse Teile besichtigen. Ein imposantes Bild, nicht nur im Inneren, auch von Aussen ist es ein mächtiger Bau. Wenn man bedenkt, das sie im 15. Jahrhundert errichtet wurde, kann man nur staunen über das grosse Können der damaligen Baumeister und Handwerker, denn es wurde alles ohne Maschinen gebaut
Zurück zum Hafen sind wir einen anderen Weg gegangen, unterwegs haben wir interessante, aber auch verkommene Häuser gesehen. Dann noch einen Spaziergang am Hafen entlang, wo viele ältere und neuere Schiffe liegen, dann fuhren wir zurück Richtung Lübeck, denn es gab noch weiteres was wir sehen wollten.




Wir
haben an der Wohlenberger Wiek gehalten und sind zum Strand gegangen. Es
war Ebbe, wenig Wasser, aber dafür mehr Schmutz. Ein Trost war der Marienkäfer
der am Strand herumkrabbelte.
Das letzte Ziel an diesem Tage war das Ostseebad Boltenhagen wo ein langer Anlegesteg in die Ostsee hineinragt. Am Strand viele Strandkörbe, aber nur wenige Menschen, es war ja auch erst Mai. Im Ort viele schöne kleine Häuser in denen meistens auch eine Ferienwohnung zu mieten war. Inzwischen war es Abend, es wurde Zeit, zurück nach Lübeck zu fahren.

An
blühenden Rapsfeldern vorbei fuhren wir zurück nach Lübeck. Einige schöne
Urlaubstage waren zu Ende. Wir fuhren zurück nach Wuppertal