Rio Grande de Sul

Weil unsere Freunde in diesem Bundesstaat leben, sind wir dort während unserer Besuche in Brasilien häufig herumgefahren, meistens aber mit Begleitung. Es ist schwierig eine Bildauswahl zu treffen bei den vielen schönen Erlebnissen die wir dort hatten, darum habe ich für  einige Bereiche eigene Seiten gemacht.

Wir waren in eine der Amethystminen im Norden des Staates, in der Nähe der Stadt Ametista do Sul

 

 

Wir haben den längsten Wasserfall der Welt gesehen im Parque Florestal Estudual Turvo. Wer diesen Teil sehen möchte, muss auf das Bild klicken

 

 

Wir haben bis 1000 Meter tiefe Canyons gesehen im Parque Aparados da Serra und im Parque Serra Geral. Wer diesen Teil sehen möchte, muss auf das Bild klicken.

 

 

Wir haben mit Freunden das Weingut Miolo und die Stadt Canela besichtigt und zusammen den Cafe Colonial genossen. Wer diesen Teil sehen möchte, muss auf das Bild klicken

 

 

Wir haben Mineralien und Schmuck gekauft in der Stadt Soledade.

 

 

Wir waren bei Freunden in der Hauptstadt Porto Alegre.

 

 

Wir haben, so oft es möglich war, nach Fischen und Pflanzen gesucht und auch welche mit nach Deutschland genommen als das noch erlaubt war.

 

 

Aber vor allem, wir haben mehrfach die Gastfreundschaft der Familie Thoennigs erlebt und das war das grösste Erlebnis.

 

 

Wie am Anfang beschrieben, beginnen wir mit einem Besuch in den Amethystminen im Norden des Staates. Da es keine besonderen Informationen gibt, wo und wie man diese Minen finden kann, muss man suchen, wo es welche gibt. Das macht man indem man auf Nebenstrassen fährt und in den kleinen Ortschaften die Leute fragt. Da sieht man auch viele andere Dinge die ein Foto wert sind,  zum Beispiel riesige Datura Pflanzen und wilde Ananas Bromelien.

 

Besuch in einer Amethystmine in der Nähe der Stadt Ametista da Sul.

Ausserhalb der Stadt, wir hätten das ohne die Hilfe eines freundlichen Mitmenschen nie gefunden, kamen wir zu einer der Minen. Es sind Gänge die seitlich in den Berg hinein gegraben sind. Nach einem Gespräch mit den Arbeitern bekamen wir die Erlaubnis in die Mine hinein zu kommen. Mit Schutzhelm versehen gingen wir mit einem Führer in den Berg, wo etwa alle 50 Meter eine kleine Glühbirne ein wenig Licht machte. Vor Ort wurde mit von Hand mit Hammer und Meissel eine Druse freigelegt, eine Knochenarbeit in der Dunkelheit , der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Wir waren froh als wir wieder draussen waren und haben jetzt grossen Respekt vor den Arbeitern die unter solchen Bedingungen Schmucksteine ans Tageslicht fördern.

Draussen vor der Mine haben wir einiges gesehen, was dort gefunden wird. Auch Achate findet man dort. Das Material in den Kisten ist für Idar Oberstein in Deutschland bestimmt. Wie man uns sagte, machen die noch was "aus jedem Scheissstein".

 

Von der Amethystmine wollten wir weiter. Dazu mussten wir den Rio Varzea auf einer Fähre überqueren, die nicht mit dem eigenen Motor gefahren wurde, sondern von einem kleinen Boot mit Aussenbordmotor. Die Nebenstrassen in dieser Gegend waren nicht asphaltiert, sondern noch Erdstrassen.

Besuch und Kauf von Mineralien und Schmuck in Soledade   

      

Auf dem Wege von Carazinho nach Porto Alegre kommt man an der Stadt Soledade vorbei. Wenn man Mineralien, oder Schmuck kaufen möchte, hier ist der richtige Platz. Hier werden die Mineralien verarbeitet die die in den Minen am Rio Uruguay gefunden werden. Als Beispiel für Einkaufsmöglichkeiten habe ich die Firma  Irmãos Lodi & Cia ausgesucht. Sie ist unmittelbar an der Hauptstrasse, sie ist die grösste, die Auswahl ist riesig. Wir sind bisher immer mit mehr hinaus gekommen als wir vorher kaufen wollten. Der Wächter am Eingang ist nicht nur Dekoration, aber so streng und mit erhobener Waffe hat er sich nur hingestellt weil ich ihn darum gebeten habe.

Besuch in der Hauptstadt Porto Alegre

     

 

 

Unsere Freunde in Porto Alegre sind Aneliese und Carlos Schünemann. Sie haben uns die Stadt gezeigt, wobei wir gestaunt haben, wie breit der Rio Guiaba dort ist. Da lagen richtige grosse Schiffe zum entladen. In der Stadt selbst gibt es einige schöne Gebäude, aber es ist eine Grosstadt, so etwas haben wir auch in Europa.

Die Suche nach Fischen und Pflanzen in Gewässern und auf Bäumen

Für mich ist es ein Vergnügen, so oft es möglich ist, herumzufahren und in  Gewässern nach Fischen und Pflanzen zu suchen und davon Fotos zu machen. Meistens werde ich von Freunden begleitet, die staunen welche schönen Dinge bei ihnen zu finden sind

Meine Frau hat besonders viel Freude an Aufsitzerpflanzen, das sind die Orchideen, Bromelien und hier besonders die Familie der Tillandsien. Wenn wir unterwegs sind, haben wir nicht nur ins Wasser, sondern auch nach oben in die Bäume geschaut und viele Pflanzenarten gefunden. Davon sind einige mit nach Deutschland gekommen, als es noch erlaubt war so was mitzunehmen.

Bei Familie Thoennigs in Carazinho

 

 

 

 

Unsere Freunde sind die Familie Thoennigs in Carazinho. Das sind der Friedhelm, die Vanda, die vier Töchter Susana, Rosana, Aneliese und Guisela. Inzwischen sind noch die beiden Schwiegersöhne Carlos und Christian dazugekommen, dafür sind zwei der Töchter nicht mehr zuhause. Wir fühlen und dort wie zuhause und wie man auf dem rechten Bild sehen kann, ich habe sogar meine eigene Ecke bekommen auf dem Hof des Hauses.

Abschluss

 Das war eine Auswahl mit Bildern von dem was meine Frau und ich bei verschiedenen Reisen im Staate Rio Grande de Sul gesehen und erlebt haben. Wir wünschen uns für die nächste Reise, das wir auch wieder die Vögel, die Ameiven und auch die lustigen selbstgemachten Strassenschilder wieder sehen können, denn..

 

 

...wir haben auch solche Flächen gesehen, wo starke Erosion die Erde weggespült hat und sich keiner darum kümmert. Einzäunungen mit Stacheldraht sind auch nicht unbedingt Methoden, die man aus Europa importieren musste. Wir haben mit Mitarbeitern der IBAMA gesprochen und sind zuversichtlich, es wird besser werden, bevor alles zerstört ist.

Eines sollten wir Europäer nicht tun, darüber reden was die Brasilianer falsch machen, erstens ist es ihr eigenes Land und wir sind dort Gäste, zweitens haben wir unseren Erdteil in den vergangenen Jahrhunderten auch stark verändert ohne Rücksicht auf die Natur.

                       

                            Mit einem der vielen schönen Sonnenuntergänge beende ich diese Seite. Ich hoff sie hat Dir/Ihnen gefallen.