Salvador de Bahia
Von
den Städten an der Ostküste hat uns Salvador de Bahia besonders gefallen. Nicht
nur die vielen Gebäude aus der Zeit als Portugal das Sagen hatte, haben uns
beeindruckt, sondern auch die Menschen, von denen viele Nachkommen der früheren
afrikanischen Sklaven sind. Wir haben diese Stadt mehrfach besucht, beim letzten
Male gemeinsam mit unserer Tochter und unseren Freunden Friedhelm und Vanda
Thoennigs
Unser erstes Ziel war die Wallfahrtskirche "Nosso
Senhora do Bomfin", das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Leider war sie
geschlossen, wir konnten Sie nur von aussen ansehen, aber da sie auf einer
Anhöhe gelegen ist, hatten wir auch einen schönen Ausblick über die Bucht.


In dieser Stadt liegt die Musik in der Luft. Es genügt ein junger Mann an der Bushaltestelle, der mit den Fingern den Samba Rhythmus auf einer Streichholzschachtel klopft, damit die meisten der Anwesenden mit dem Hüften wackeln und lächeln.
Die Altstadt unterteilt sich in die Ober- und die Unterstadt, die durch einen Aufzug verbunden sind. Etwas entfernt, liegt der große Markt "Mercado de Sao Joaqim", dort kann fast alles kaufen. Obst, Gemüse, Tabak, Fleisch, lebende Tiere. Dort pulsiert das Leben, die Gerüche sind stark und zu uns waren die anderen Besucher aber auch die Verkäufer sehr freundlich, wir wurden sogar vor bösen Menschen gewarnt, die vielleicht was stehlen wollten.
Das ist eine kleine Auswahl der Dinge die man auf dem Markt kaufen kann. Leider gibt es noch keine Gerüche im Internet, denn auch die sind stark unterschiedlich und kräftig.
Wir sind mit dem Aufzug von der Unterstadt in die Oberstadt gefahren, haben die Aussicht bewundert und sind dann vorbei am Präsidentenpalast und dem zentralen Platz (wo wir eine "echte" Bahiana" gesehen haben, stimmt nicht, sie posierte dort für Touristenfotos) weitergegangen in den Stadtteil "Pelerinho". Dort sind Gassen mit vielen Kunstgewerbeläden, Malern und Musikanten, aber auch schöne Ausblicke auf alte Gebäude und Kirchen. In einem Spezialitäten Restaurant haben wir zu Mittag gegessen. Abschließend wieder mit dem Aufzug hinunter und ein Besuch in dem "Mercado Modelo", dort findet man eine umfangreiche Auswahl an Textilien, Schnitzereien, Musikinstrumente und vieles andere mehr oder weniger nützliches.
Garküchen gibt es an vielen Stellen, allerdings wurde uns empfohlen dort kein Essen zu kaufen, denn die Bahianer lieben das Essen wesentlich schärfer gewürzt als wir es gewohnt sind. Uns wurde gesagt, es würde bei uns bestimmt zweimal brennen. Am Abend sind wir noch an einer Garküche stehen geblieben, damit ich einige Fotos von der hübschen Köchin machen konnte, sind danach am Leuchtturm vorbeigefahren und haben in einem anderen Speiselokal zu Abend gegessen, sehr exotisch mit vielen Fischgerichten, aber auch sehr lecker.
Blick auf den Strand am anderen Morgen
Dann fuhren wir weiter zu einem neuen Ziel, der "Chapada Diamantina", aber das ist eine andere Geschichte.
Ein Hinweis: Ich habe auf dieser Seite auch Bilder genutzt, die von Friedhelm Thoennigs fotografiert wurden, der elektronische Bilder gemacht hat. Der Vorteil war, ich musste ich meine Dias nicht scannen, sondern konnte seine Bilder direkt verwenden.