Schottland, eine Rundreise

Vor einigen Jahren haben meine Frau und ich an einer Busreise teilgenommen die vom Bezirk 19 veranstaltet wurde. Wir waren zwar früher schon einmal mit dem eigenen Auto in Schottland, aber davon gibt es "nur" einen Super 8 Film. Einige wichtige Punkte habe ich in der Karte vermerkt mit einem roten Stern. Der Start war in Glasgow

  Der erste Halt war in Aberfoyle.      Dort sahen wir das erste Vierhornschaf  

Das erste Ziel war eine Rundfahrt mit einem richtigen alten Dampfschiff auf dem Loch Katerine. Zuerst hat es geregnet und gestürmt bei der Bootsfahrt, aber dann wurde das Wetter plötzlich besser. Die umgebenden Berge sahen dann ganz anders aus und die blühenden Rhododendronbüsche am Ufer zeigten ihre ganze Pracht. So war es am Ende doch noch eine schöne Bootsfahrt.

 

Wir sind am Loch Lomond weitergefahren, aber der Himmel war wieder grau. Wir haben in einer Ortschaft Halt gemacht um die schönen Steinhäuser anzusehen und die Farne in den Mauerritzen,  aber auch deshalb, weil wir mal die Beine bewegen wollten. Weiter fuhren wir weiter nach Inverary, aber das war nicht das Ende, wir wollten weiter nach Westen.

 

Oban war das Ziel und nach dem Abendessen sind wir noch an der Bucht entlang zum Hafen spazieren gegangen.

 

 

Am folgenden Tag fuhren wir weiter durch das Hochland Richtung Norden, wo wir an  den Schleusen des Caledonian Canals bei Fort William eine Pause machten.

 

 

                                                               

 

 

 

Die Fahrt ging weiter durch das Hochland Richtung Maillaig wo wir mit einer Fähre zur Insel Sky übersetzte

           

 

 

Auf der Insel Sky erwartete uns eine Überraschung. In Armadale beim Clan Donald Centre war eine grosse Gartenanlage mit vielen Pflanzen, Gewächsen und Bäumen, darunter auch subtropische Arten. Der Golfstrom macht das möglich. Das war eine Abwechslung für die Augen. 

 

Die Aussicht aus unserem Hotelfenster war wirklich schön.

Die Weiterfahrt war über eine Brücke zurück zum Festland, wo das erste Ziel eine der schönsten schottischen Burgen war. Eilean Donan Castle, unter anderem sehr bekannt durch den Film "Highlander". Leider war  kein Zugang möglich, wir konnten die Burg nur von Aussen besichtigen.

 

 

 

Die Fahrt ging weiter nach Nordwesten, wir besuchten die Wasserfälle "Falls of Meseach" mit der Seilbrücke und hatten von der Höhe einen schönen Blick auf die Westküste. Beim Dudelsackspieler am Platz mit der schönen Aussicht machten wir eine Pause und dann fuhren wir hinunter zu unserem Ziel, der Stadt Ullapool.

Wir kamen Nachmittags an in Ullapool, die Stadt am Loch Broom. Wir fuhren mit einem Boot zu den vorgelagerten Inseln wo wir nahe an die Seehunde herankamen und und viele Vögel in den Felsen gesehen haben. Der Abschluss des Tages war ein wunderschöner Sonnenuntergang über dem Meer, den die Gruppe mit einem Fässchen "Kölsch" am Strand genossen hat. Das war auch der nördlichste Punkt unserer Rundreise, nun fuhren wir nach Osten und weiter in südlicher Richtung.

                                                                                                                        

Quer durch das Highland fuhren wir zum Castle Urquart am Loch Ness , aber wir haben "Nessie" nicht gesehen. Auch das Schlachtfeld von Culloden haben wir besucht. Dort haben  die Schotten die letzte Schlacht gegen die Engländer verloren, seitdem ist Schottland ein Teil von Great Britain.

 

Etwas nordöstlich von Inverness am Anfang der Bucht ist das Fort George. Dort werden auch heute noch Soldaten ausgebildet, aber auch die Tradition wird nicht vergessen. Man kann die alten Unterkünfte besichtigen und einer der Soldaten mit dem roten Rock des englischen Militärs, hält dort Wache

 

 

           

 Wir fuhren nun immer mehr südwärts, sahen viele "Glens", das sind die Flüsse mit dem richtigen Wasser für den Whiskey und besichtigten Corgarf Castle. Über den Glen Larn gibt es eine sehr alte Steinbrücke, dort mussten wir alle aussteigen und zu Fuss über die Brücke gehen der Bus wurde hoch "geliftet", damit er nicht in der Mitte der Brücke hängen blieb.  Beim zu Fuss gehen, ergaben sich wieder Möglichkeiten für Schnappschüsse am Wegesrand.

                                           

Eine der bekannten Whiskey Destillerien haben wir auch besichtigt und den Whiskey probiert. Destilliert wird nur im Herbst, während des restlichen Jahres wird dort nicht gearbeitet. In grossen Hallen lagert der Whiskey in alten Portweinfässern, dort bekommt er seine goldene Färbung, denn nach dem Brennen ist er eine klare Flüssigkeit. Die Geschmacksunterschiede entstehen durch die Verwendung von unterschiedlichem Fluss - oder Quellwasser und der unterschiedlichen Vorbehandlung der Gerste. Allerdings, kaufen sollte man in Schottland keinen Whiskey, der ist dort teurer als bei uns.

 

Einige Bilder    aus Edinburgh. Besonders gefallen haben mir die Blumenuhr und das Blumenwappen. Die Damen waren von dem Kaufhaus Janners begeistert, wo es viele schöne Dinge zu kaufen gab. Auch oben auf dem Schloss waren wir, aber da waren ausser uns noch viele andere Touristen. Im Abendlicht ein schöner Blick von der Stadt aus. 

                                                      

Am nächsten Tag fuhren wir zurück Richtung Süden. An dem Grenzstein zwischen Schottland und England haben wir dann zum letzten Male angehalten und waren ein wenig traurig, das die Fahrt durch Schottland zu Ende war.