Die Stadt in der wir leben
Wuppertal ist die grösste Stadt des bergischen Landes mit etwa 360,000 Einwohnern. Wie man auf den Bildern sehen kann, der Begriff "Bergisches Land" ist schon richtig, bei uns geht es rauf und runter. Es ist eine recht "neue" Stadt, sie entstand 1929 durch die Zusammenlegung von ehemals sieben selbstständigen Städten, von denen Barmen und Elberfeld die beiden größten waren. Es ist auch eine "grüne" Stadt, denn man braucht nicht mehr als zehn bis fünfzehn Minuten zu Fuß um von der Talsohle in einen Park oder in einen Wald zu kommen.
Das sind einige Bilder von der Schwebebahn, seit über 100 Jahren transportiert sie auf der 13.3 Kilometer langen Strecke jeden Tag etwa 60,000 Menschen durch das Tal, egal ob die Sonne scheint oder ob es schneit. Sie braucht für die Strecke 35 Minuten und hält dabei an 17 Bahnhöfen. Auf der Strecke zwischen Sonnborn und Vohwinkel fährt sie über der Strasse, das längere Stück der Strecke ist über die Wupper. Die Bahnhöfe sind unterschiedlich, von sehr moderner Ausführung bis zum Jugendstil. Hinzu kommen einige sehr mutige und eigenwillige Tragkonstruktionen über Strassen wie ein Beispiel zeigt. Ich habe die Standorte in dem Streckenplan markiert.
Ein kleiner Rundgang durch die Innenstadt des Stadtteiles Elberfeld. Wir beginnen am Bismarksteg, wo das Wupperufer durch Bilder "verschönert" wurde. Die Gewässergüte der Wupper ist so gut, das viele Fische darin schwimmen, auch in der Innenstadt. Die Kirche am Kolk ist eines der ältesten Gebäude in der Innenstadt, sie hat noch einen "Zwiebelturm mit Aufsatz" eine besonders komplizierte Konstruktion. Vom Wall, der Einkaufsstrasse sieht man den Turm vom Verwaltungsgebäude, dem früheren Elberfelder Rathaus und auf dem Platz davor ist der Neptunsbrunnen, eine Kopie des Brunnens in Triest, Italien.
Die "Minna Knallenfals" eine von der
Künstlerin Ulla Hees gestaltete Bronzefigur steht am Anfang der Innenstadt, es
ist eine Fantasiefigur nach einem Gedicht, aber wir haben sie alle lieb
gewonnen, es ist "use Minna". Wenn man als Besucher mit beiden Händen ihren Po
berührt, kommt man wieder nach Wuppertal. Wie man deutlich sehen kann, viele
wollen unsere Stadt nochmals besuchen. Der bergische Löwe darf nicht fehlen,
allerdings wäre diese Skulptur beinahe im Schrott gelandet, erst im letzen
Augenblick wurde sie gerettet und renoviert. Jetzt hat sie einen Ehrenplatz
bekommen und viele Kinder wollen auf dem Löwen reiten.


Das Glockenspiel ist Bestandteil der
Geschäftes der Firma Abeler, wo die Wuppertaler Brautleute traditionsgemäß ihre
Trauringe kaufen.
Für mich als ehemaligem Blechschlosser und
Industriemeister Metall ist diese Türe etwas besonders, ich habe Zweifel, ob es
heute noch Schmiede und Schlosser gibt, die so etwas herstellen könnten. Und das
ganz besonders, wenn man bedenkt, sie stammt aus einer Zeit wo das elektrische
Schweißen noch nicht zu den Standardverfahren gehörte und der Winkelschleifer
zum Verputzen von fehlerhaften Nähten noch nicht erfunden war.

Wir sind mit der Schwebebahn vom Stadtteil Elberfeld zum
Stadtteil Barmen gefahren, damit Sie unser Rathaus sehen können. In etwa im
Baustil des Klassizismus, mit einigen "Anhängen". Auf dem Dach stehen Figuren
als Symbole für die Aufgaben der Verwaltung, aber heute würde nur eine Figur dort ihren
Platz haben, der "Pleitegeier". Die Plastik rechts symbolisiert
die Barmer Synode von 1938, wo evangelische Christen eine Resolution gegen den
Nationalsozialismus beschlossen haben.

Auf dem Platz vor dem Rathaus stehen zwei schöne Kandelaber
mit Gussfiguren und an einer Seite der "Bleicherbrunnen". Er s
ymbolisiert die
Zeit wo an
den Wiesen entlang des Flusses Wupper Garn und Leinen mit dem weichen
Wupperwasser gebleicht wurden. Außerdem kann man am Brunnen viele Details aus
der Stadtgeschichte erkennen, zum Beispiel das Klostergebäude im Stadtteil Beyenburg,
das auch auf dieser Seite zu sehen ist. Gegenüber dem Rathaus der Eingang zum
Festgebäude "Concordia", wo früher die wohlhabenden Bürger Feste gefeiert haben.

Wenn
man heute feiern will, kann man zum Beispiel ins "Brauhaus" gehen. In einer
ehemaligen Badeanstalt ist die letzte Brauerei Wuppertals mit
Gaststättenbetrieb, aber das Bier kann man nur dort kaufen und trinken. Auch
deftiges Essen gibt es dort.

Einen
der ältesten Stadtteile möchte ich mit einigen Bildern vorstellen. Es ist
Beyenburg. Dort war im Mittelalter eine Furt durch die Wupper, wo die
Pferdefuhrwerke mit Produkten aus dem Rheinland nach Westfalen durch die Wupper fuhren und
im umgekehrten Weg Produkte nach dem Rheinland brachten.




Um
die Furt hat sich im Laufe der Zeit der Ortsteil gebildet, der heute unter
Denkmalschutz steht. Darum ist es nicht billig dort zu wohnen, es ist eine
exklusive Wohngegend.




Oberhalb
des alten Stadtteiles steht die Klosterkirche die Ende des 14 Jahrhundert von
dem Orden der Kreuzbrüder gebaut wurde. Es lohnt sich bei einem Besuch auch mal
die Kirche von innen zu besichtigen
Ich möchte mit einigen Bildern noch zwei andere Glanzlichter unserer Stadt zeigen, Der botanische Garten und der Zoo sind immer einen Besuch wert und zwar zu jeder Jahreszeit.
Der botanische Garten ist nicht besonders gross, aber sehr liebevoll gepflegt. Er ist ziemlich in der Stadtmitte in dem grossem Park mit dem Namen "Die Hardt". Das Grundstück hat ursprünglich einem Fabrikanten mit dem Namen Eller gehört, der es später der Stadt vermacht hat. Auf dem Gelände ist ein Turm, der Elisenturm, den man bei gutem Wetter besteigen kann. Vor dort hat man einen schönen Blick über verschiedene Stadtteile Wuppertals. Die gezeigten Bilder sind nur einige Beispiel aus den Möglichkeiten die sich für Fotografen bei einem Besuch im botanischen Garten ergeben.
Einige Bilder aus dem Wuppertaler Zoo sollen nicht fehlen, sie sind etwas willkürlich ausgesucht, aber weitere Bilder können Sie auf der Seite "Zooverein" sehen. Auch werden werden bestimmt die Bilder irgendwann ausgetauscht oder ergänzt. Das beste ist aber auf jeden Fall, besuchen Sie den Zoo selbst. Er ist landschaftlich sehr schön gelegen und die Eintrittspreise sind sympathisch, wenn man sie mit anderen Zoos vergleicht.