Queensland.

Queensland, genauer die Stadt Brisbane und ihre Umgebung, war der erste Teil Australiens, den meine Freunde und ich besucht haben, denn bei der ersten Reise war Adrian Tappin in Manly bei Brisbane unsere Anlaufstelle. Genau wie wir, war er damals ein Aquarianer der Regenbogenfische pflegte und dadurch haben wir uns kennen gelernt

 

 

In den ersten Tagen haben wir Brisbane City besucht, die Stadt- autobahn entlang des Brisbane River war ein Höhepunkt., ebenso das ehemalige EXPO Gelände. Wir waren auch im Botanischen Garten, wo mir die Baumfarne und die vielen verschiedenen Echsen besonders aufgefallen sind.

 

Wir haben die Lone Pin Koala Sanctuaria besucht, das war ein Tagesausflug, weil wir mit einem Boot den Fluss hinauf gefahren sind. Als wir dort waren, haben  wie gesehen weit wir von zuhause weg waren. Die vielen Tierarten waren sehr interessant, weil man bei einigen in die Gehege gehen konnte.

Aber wir wollten mehr sehen, viel mehr, also sind wir nach Sydney geflogen, von dort nach Ayers Rock, wo wir ein Auto übernommen haben. Dann sind wir im Northern Territory bis nach Darwin und mehr gefahren, aber das sind eigene Seiten. Später sind wir von Darwin nach Cairns geflogen und haben dort ein anderes Auto übernommen.

In Queensland sind wir von Mossmann im Norden bis über die Grenze nach New South Wales im Süden gefahren, aber auch im Inneren des Staates, dem so genannten "Outback". Östlich der Great Dividing Range gibt es richtige Regenwälder, weil dort die notwendige Feuchtigkeit in Form von Regen gegeben ist. Westlich der Range im Inneren des Landes ist es trocken, aber Im Bereich der Great Dividing Range, meint man oft in Bayern oder der Schweiz zu sein, weil die Landschaft eine gewisse Ähnlichkeit hat. Schaut man sich aber die Bäume genauer an, dann ist der Unterschied wieder da.

 

Ein Besuch des Great Barrier Reef war eine Selbstverständlichkeit. Wir sind  mit dem Schiff nicht zum Außenriff gefahren, sondern nach Green Island, das vor Cairns liegt. Man fährt eine Stunde mit dem Katamaran hinaus. Es war auch gut das es nicht länger dauerte, denn mein Begleiter Achim hätte sonst vielleicht sein Essen aus dem Gesicht verloren. Wir waren begeistert, denn bereits in 50 cm Wassertiefe waren die ersten Korallen zu sehen und man wurde beim Schnorcheln von den schönsten Fischen begleitet. Die Unterwasserfotos habe ich später im Townsville Aquarium gemacht, aber es sah wirklich unter Wasser so aus.

 

Auf dem Weg nach Süden waren wir am Lake Eacham im Tableland, haben die große Würgefeige gesehen, aber auch viele andere Dinge, den blauen Schmetterling, den Honigfresser und als Überraschung, die braune Python.

 

Weiter sind wir an der Küste entlang gefahren bis Townsville, wo wir uns das große Aquarium angesehen haben,  aber auch einen Besuch machten bei Lance Smith, einem uns bekannten Züchter von Wasserpflanzen für die Aquaristik. Es war für uns als Aquarianer ein Erlebnis, wenn er in seinen gemauerten Behältern untergetaucht ist und uns die schönsten Mutterpflanzen, besonders von Aponogeton - und Cryptocorynenarten, gezeigt hat.

                                         

 

Eine völlig andere Gegend ist das Outback Queenslands, westlich der Great Dividing Range. Wir haben es bei einer Reise durchquert und vieles spannendes gesehen., hier eine kleine Auswahl. Die Strassen sind leer und oft geradeaus bis zum Horizont, ab und zu ein Känguru Gerippe am Strassenrand oder in der Ferne eine kleine Rinderherde. Wenn die Strasse eine Kurve macht, dann ist dort oft extra ein Schild angebracht, damit man nicht geradeaus fährt, aber wir haben trotzdem in der Landschaft Reifenspuren gesehen und nicht nur von einem Auto.

Auf einem Parkplatz einen "Road Train", welcher die Rinder zu den Schlachthöfen an der Küste bringt, ein 50 Meter langes Gefährt mit zwei Anhängern.

Wenn man die Landschaft aufmerksam beobachtet, sieht man auch Emus, die Strausse Australiens und wenn man etwas Glück hat, führen sie Junge und wenn man noch mehr Glück hat, ist das neben der Strasse, so das man es fotografieren kann.

 

          

Eines der Ziele im Outback war ein Besuch auf der Egbaston Station, wo ein besonderer kleiner Fisch lebt. Wir hatten uns rechtzeitig vorher bei Familie Wills angemeldet und wurden herzlich empfangen. Herr Wills war nur erstaunt, das erwachsene Männer aus Deutschland wissen, wo im Outback Australiens diese kleinen Fische leben und dann auch noch extra dort hinfahren wo sie leben, nur um sie zu sehen und zu fotografieren. Es war schwierig ihm die besonderen Zusammenhänge zu erklären, aber er ist eben kein Aquarianer. Wir konnten bei ihm auch einige Quellen sehen, die aus dem grossen artesischen Becken entspringen, dem unterirdischen Wasserspeicher unter einem Teil des Kontinents.

                                                                                                          

                                          Beenden wir die Reise ins Outback mit einen Sonnenuntergang und fahren wieder in Richtung Küste.

 

Auf dem Weg zur Küste haben wir die "Baobabs" gesehen, das sind Bäume die Wasser speichern können und bei grosser Trockenheit auch ihre Blätter abwerfen.

 

 

Schwarze Kakadus leben immer in Gruppen zusammen, man sieht sie nicht so häufig und nahe an sie herankommen zum Fotografieren ist auch schwierig, ich habe es jedenfalls nicht geschafft.

 

                                                                                                                                                                                                                                             In der Nähe der Stadt Winton werden Opale gefunden und dort gibt es auch Geschäfte wo die Steine geschnitten, geschliffen und verkauft werden. Diese Gelegenheit habe ich mir nicht entgehen lassen und Geschenke für meine Frau gekauft.

Auf dem Weg zur Küste haben wir noch den Carnarvon National Park besucht, mit steilen Schluchten und einem Creek, wo wir nach Rücksprache mit dem Ranger auch Fische fangen durften. Dort fanden wir Craterocephalus stercusmuscarum zu Deutsch "Der Fliegenkotfisch", so genannt wegen den Flecken auf dem Körper. Bei solchen Aktionen wird man auch schon mal beobachtet. Die Warane sind neugierig, vielleicht fällt ja was zu fressen ab, aber wenn  man ihnen zu nahe kommt, dann klettern sie auf die Bäume.

 

 

Wir haben viel unterschiedliches gesehen im Staate Queensland, waren am Ende  wieder zurück bei unseren Freunden in Brisbane, aber auch dort sind wir in der Umgebung weiter  herumgefahren und haben...

  ... Koalas in freier Bildbahn gesehen und fotografiert....

  ... australische Aquarianer zuhause besucht...

...und mit Ihnen gemeinsam Exkursionen gemacht, aber das sind andere Geschichten.